Bildverarbeitung in der Dentalfotografie – ZT Kirsten Drescher besuchte ein Intensiv-Seminar

Am 7. Oktober 2016 nahm ZT Kirsten Drescher an einem Intensiv-Seminar des Dentista e.V. teil. Der Referent, ZTM Hans-Joachim Lotz, thematisierte die „Bildverarbeitung in der Dentalfotografie“. Die standardisierte Foto-Dokumentation ist Bestandteil der modernen Zahnheilkunde.

Insbesondere in der zahntechnischen Diagnostik und als Kommunikationsgrundlage zwischen Zahnarzt, Zahntechniker und Patient hat die Dentalfotografie eine hohe Relevanz. Auch wir bei Tamaschke Dental arbeiten in unserem Alltag oft mit Patientenfotos und wissen die Vorzüge zu schätzen. Um tiefer in die zahntechnische Diagnostik anhand digitaler Bilder einzutauchen, war dieses Seminar genau richtig.

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Das Bild als Kommunikationsgrundlage: ZTM Hans-Joachim Lotz demonstrierte, wie Bilder einfach und schnell aufbereitet werden können.

Es gehört für uns zum Alltag – der intensive Austausch mit dem Zahnarztkunden. Fotos sind dafür eine wichtige Kommunikationsgrundlage. Unser Chef, ZTM Lutz Tamaschke, fotografiert viel – in der Praxis oder bei uns im Labor. Doch ohne Software, mit der sich Bilddaten erfassen, lesen, analysieren und zur Kommunikationsgrundlage nutzen lassen, geht nichts. Um Fotos aufnehmen, bearbeiten, speichern, austauschen, drucken oder auf dem Rechner sichtbar machen zu können, bedarf es entsprechender Programme und Vorgehensweisen. ZTM Lotz erläuterte uns auf dem Seminar, wie Bilder optimiert werden können. Allerdings geht es nicht darum, ein Bild zu manipulieren oder zu verfälschen, sondern um eine saubere Arbeitsgrundlage.

Der Referent empfahl, eine standardisierte Bildserie des Patienten (Porträts, Close-up, Lippenbilder …) aufzunehmen, um den Ist-Zustand bei verschiedenen mimischen Gegebenheiten abzulichten. Er gab viele wertvolle Tipps für die Fotografie, z. B. bezüglich der Kameraperspektive. Die Bilder sollen das widerspiegeln, was der Patient im Spiegel sieht. Daher ist die Kamera in Höhe der Kauebene und im rechten Winkel zum Hintergrund auszurichten. Grundsätzlich sollte vor dem Fotografieren eine schriftliche Zustimmung des Patienten vorliegen. Hierfür gibt es sogenannte Model-Release-Verträge.

Auch die Archivierung der Patientenfotos sprach er an und damit ein Thema, mit dem wir uns im Labor oft auseinandersetzen. Der Referent empfahl eine intelligente Ordnerstruktur auf einer externen Festplatte, z. B. nach Zahnarztpraxis, Jahr, Monat und Patientennamen. Ähnlich handhaben wir es auch. Leistungsstarke Profi-Programme, wie Photoshop, erachtet ZTM Lotz für die alltägliche Arbeit als zu komplex. Er arbeitet u. a. mit Keynote und kann damit die vorbereiteten Bilder in eine „Kommunikations-Collage“ setzen. Es wurde gezeigt, wie ein Fotostatus in Keynote so aufbereitet wird, dass er dem Zahnarzt und/oder dem Patienten als gute Visualisierungsgrundlage dient. Auch das Dental Imaging bzw. die Erarbeitung einer Planungsgrundlage hat der Referent näher erläutert. Auf Basis des Dental Imaging können Zahnärzte dem Patienten das Ergebnis der Behandlung im Vorfeld simulieren.

Wir haben fotografiert, vermessen, gespiegelt, diskutiert und ins „rechte Licht gerückt“. Es war ideal, dass wir am eigenen Rechner die Möglichkeiten entdecken und ausprobieren konnten. Wir von Tamaschke Dental wurden in unserem Tun bestätigt. Wir werden weiterhin die digitale Fotografie als einen wichtigen Bestandteil unserer zahntechnischen Arbeit betrachten und die Möglichkeiten ausschöpfen.

ZT Kirsten Drescher bei der intensiven Auseinandersetzung mit der Materie. Die vielen kleinen und großen „Helfer“, die ZTM Lotz vorstellte, wurden vor Ort entdeckt und ausprobiert.

ZT Kirsten Drescher bei der intensiven Auseinandersetzung mit der Materie. Die vielen kleinen und großen „Helfer“, die ZTM Lotz vorstellte, wurden vor Ort entdeckt und ausprobiert.

 

© Fotos: Annett Kieschnick

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