Dental-Gipfel Warnemünde

Lutz Tamaschke besuchte den 7. Dental-Gipfel in Warnemünde

Vom 12. bis 14. Januar 2018 fand in Warnemünde der 7. Dental-Gipfel statt. 

In diesem Jahr nahm zum ersten Mal Lutz Tamaschke teil und informierte sich über Neues rund um Implantologie, Implantatprothetik, Werkstoffkunde und Funktion.

 

Lutz Tamaschke war einer von 350 registrierten Teilnehmern. Das tolle Ambiente der Yachthafenresidenz „Hohe Düne“ in Warnemünde bot das passende Pendant zum Fortbildungsprogramm. Der Dental-Gipfel gewährte einen Rundumblick auf die prothetische Zahnmedizin. Zusammengefasst standen drei Hauptfaktoren im Fokus, die auch unseren Alltag bestimmen.

Teamwork

Interessant waren z. B. die Ausführungen vom Sportbiologen und Osteopath Dr. Stephan Gutschow (Potsdam). Er ging zusammen mit dem Zahnarzt Dr. Matthias Müller (Eberswalde) auf körperliche Beschwerden des Stütz- sowie Bewegungsapparates und zugehörige Okklusionsmuster ein. Anhand von Fallbespielen verdeutlichten sie, dass das Kiefergelenk einen großen Einfluss auf die Gelenk- und Muskelstrukturen hat. Welche Relevanz die Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker hat, stellt u. a. Prof. Dr. Peter Pospiech (Berlin) dar. Er sprach über das Einstellen des Unterkiefers zum Oberkiefer. Bei der Kieferrelationsbestimmung favorisiert er das Stützstiftregistrat. Auch Dr. Peter Randelzhofer (München) ging auf die Wichtigkeit von Teamwork ein. Der Implantologe betonte, dass seine Arbeit ohne guten Zahntechniker, dem Patienten gar nichts nütze. Interessant war der Vortrag von Sebastian Schuldes MSc (Eisenach) zum digitalen Workflow bei der implantatgestützten Sofortversorgung. Herr Schuldes arbeitet nach einem ähnlichen Konzept wie wir. Zahnärzten wird wichtige Zuarbeit bei der Planung der chirurgisch und prothetisch optimalen Implantatposition geboten.

Digital

Gut gefallen hat auch der Vortrag von ZTM Christian Petri (Rumänien). Er präsentierte die Synergie zwischen analoger und digitaler Technik. Manuelle Zahntechnik bedeutet für ihn Einzigartigkeit. Die CAD/CAM-Technik sorgt für Präzision und Produktivität. Wohlüberlegt verknüpft er beides miteinander. Den digitalen Technologien in der Prothetik widmeten sich auch Dr. Ramona Schweyen und PD Dr. Jeremias Hey (Halle). Sie stellten ihre Erfahrung mit dem Trios 3-Mundscanner vor, wobei sie betonten, dass sich die digitale Datenerfassung zunehmend etabliere.

Werkstoffkunde

Prof. Florian Beuer (Berlin) gab eine logische Einordnung verschiedener Keramiken sowie Zirkonoxid-Materialien und beleuchtete Stärken sowie Schwächen. Anschließenden ging PD Dr. Bogna Stawarczyk (München) auf werkstoffkundliche Details ein. Sie stellte vier Zirkonoxid-Generationen für monolithische Restaurationen vor. Die Generationen differenzieren sich hauptsächlich durch den Anteil und Korngrösse an Aluminiumoxid und Yttriumoxid. Mit unterschiedlichen Eigenschaften werden unterschiedliche Indikationen abgedeckt.

Der Dental-Gipfel war für uns ein guter Start in das neue Arbeitsjahr. Für uns bleibt es spannend! Wir haben viel vor und werden berichten!

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